Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Wohnen

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Wohnungen

Wir vermitteln Ihnen Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen. Voraussetzung für die Aufnahme in die Wohnungsdatei ist die Vorlage eines Wohnungserhebungsblattes und ein persönliches Gespräch.

Wir informieren Sie auch gerne über die Möglichkeit von Wohnbeihilfen. Vorabinformationen finden Sie hier.

Kontaktperson:Mag. Mag. Patrizia Stöpp-Schöfmann
Telefon:+43 (4274) 2102 - 45
Telefax:+43 (4274) 2101
E-Mail:patrizia.stoepp@ktn.gde.at
Büro:1. Stock Zimmer Nr. 4

Leben in Velden

Mit 1.4.2015 ist die neue Kärntner Heizungsanlagenverordnung in Kraft getreten.
Wesentlichste Neuerung ist, dass nun auch für sämtliche Festbrennstoffheizungen (Stückholz, Hackgut, Pellets, Kohle, etc.) Abgasmessungen von dazu befugten Unternehmen vorgenommen werden müssen. Diese müssen spätestens bis 1.4.2017 für alle Festbrennstoffheizungen vorliegen.
Bisher war dies nur für flüssige und gasförmige Brennstoffe erforderlich.
Weiters ist für Heizungsanlagen über 20 kW Nennwärmeleistung eine „Energieeffizienz-Überprüfung“ durchzuführen.


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Beruhigt in den Urlaub

Viele Menschen sorgen sich vor einer Urlaubsreise vor allem um die Sicherung ihrer Wohnung oder ihr Haus. Kurz vor einer Reise lassen sich umfangreichere Sicherungsmaßnahmen im Wohnbereich kaum realisieren – so etwas verlangt Zeit und Planung. Man kann aber jedenfalls Zeichen längerer Abwesenheit vermeiden und die Hilfe von Freunden oder Nachbarn in Anspruch nehmen.


Sicherheitstipps:

Ungeleerte Briefkästen, ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge sind für ausspähende Einbrecher sichere Zeichen, dass hier niemand zu Hause ist. Lassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus durch Freunde, Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnt erscheinen und Ihren Briefkasten leeren sowie Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Mit einfachen Maßnahmen, wie z.B. Zeitschaltuhren, können hier auch gute Dienste leisten. Vergessen sie nicht, dass im Falle von Schneefall vor ihrem Haus der Schnee geräumt wird damit Gehsteig sicher verwendet werden kann und Einbrecher nicht den Anschein bekommen, dass dieses Haus unbewohnt ist.

 Einbrecher vertrauen auch darauf, dass sich niemand darum kümmert, was im Stiegenhaus oder in der Nachbarwohnung vor sich geht. Aufmerksame Nachbarschaft würde vielen Ganoven das Handwerk legen.

Ziehen Sie Türen nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Lassen Sie Fenster nicht gekippt – für Einbrecher sind gekippte Fenster, offene Fenster.

Verstecken Sie Ihren Wohnungs- oder Hausschlüssel nicht unter der Fußmatte. Hier schauen die Einbrecher zuerst nach.

Schließen Sie Leitern, Gartenmöbel, Mistkübel und andere Gegenstände, die sich als Aufstiegshilfen eignen, weg oder sichern Sie diese z. B. mit einer Kette. Schalten Sie Außensteckdosen ab.

Notieren Sie Gerätenummern in einem Eigentumsverzeichnis und fotografieren Sie die Gegenstände.

Für weitere Informationen in Sachen Einbruchsschutz aber auch zu anderen Themen stehen die Präventionsbeamten der österreichischen Sicherheitsexekutive zur Verfügung. Die Umsetzung der Tipps im eigenen häuslichen Bereich trägt garantiert zu einem höheren Sicherheitsstandard in unserem Land bei. Kontakt mit einem Präventionsbeamten kann über jede Polizeidienststelle in Österreich aufgenommen werden. Ein Besuch der Präventionsseiten unter www.bmi.gv.at lohnt sich auf jeden Fall. Es werden dort neben Informationen über die verschiedenen Bereiche der Kriminalprävention auch wichtige Kontaktadressen angeboten.


VERORDNUNG

des Gemeinderates der Marktgemeinde Velden am Wörther See vom 29.03.2011, Zl. 12-523/1-2011 Ing.O/Ha, mit der Bestimmungen zum Schutz gegen Lärm erlassen werden (Lärmschutzverordnung)

Gemäß § 2 Abs. 4 des Kärntner Landes-Sicherheitspolizeigesetz – K-LSPG, LGBl. Nr. 74/1977, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 77/2005, wird verordnet: 


 § 1 Lärmerregung


 1. Wer ungebührlicherweise störenden Lärm erregt, begeht eine Verwaltungsübertretung.
 2. Unter störendem Lärm sind die wegen ihrer Lautstärke für das menschliche Empfindungsvermögen unangenehm in Erscheinung tretende Geräusche zu verstehen.
 3. Lärm wird dann ungebührlicherweise erregt, wenn das Tun oder Unterlassen, das zur Erregung des Lärmes führt, jene Rücksichten vermissen lässt, die im Zusammenleben mit anderen Menschen verlangt werden müssen.

 

§ 2 Störender Lärm


 Störender Lärm wird in ungebührlicher Weise erregt durch:
 a) Singen und Musizieren im Ortsgebiet sowie in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten in der Zeit von 22.00 bis 8.00 Uhr.
 b) Inbetriebnahme von Musikgeräten, Radios, Megaphone etc. in öffentlichen Bädern, am See, in Parkanlagen sowie auf öffentlichen Straßen und Plätzen.
 c) Das Starten von Kraftfahrrädern und Motorfahrrädern, sofern dieses nicht die Zu- und Abfahrt betrifft sowie das Laufen lassen von Verbrennungsmotoren aller Art auf Straßen, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen und auf sonstigen Privatgrundstücken im Ortsgebiet sowie in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten.
 d) Den Betrieb von Maschinen und Geräten, wie Ketten- und Kreissägen u. ä., die nicht im Rahmen eines gem. § 6 lit. a, b und d Kärntner Bauordnung 1996, LGBl. Nr. 62, bewilligungspflichtigen Vorhabens ausgeführt werden und die im Freien einen 50 dB übersteigenden Lärm erzeugen, in Wohn- und Kurgebieten, Siedlungen sowie in der Nähe von Wohngebäuden, an Sonn- und Feiertagen überhaupt und an Werktagen in den Sommermonaten (15.06. – 15.09.) in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr und 21.00 bis 8.00 Uhr bzw. außerhalb der Sommermonate in der Zeit von 12.00 bis 13.00 Uhr und 21.00 bis 8.00 Uhr.
 e) Die Benützung von Rasenmähern mit Verbrennungsmotoren in Ortsgebieten, in der freien Landschaft in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten, in Siedlungen, an Sonn- und Feiertagen überhaupt und an Werktagen in den Sommermonaten (15.06. – 15.09.) in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr und 21.00 bis 8.00 Uhr bzw. außerhalb der Sommermonate in der Zeit von 12.00 bis 13.00 Uhr und 21.00 bis 8.00 Uhr.
 f) Modellflugzeuge mit Ausnahme der nach § 129 Abs. 1 Luftfahrtgesetz BGBl. Nr. 253/1957 idgF., der Bewilligungspflicht unterliegenden Benützung.
 g) Das Teppich klopfen an Sonn- und Feiertagen überhaupt und an Werktagen in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 20.00 bis 8.00 Uhr.

 

 § 3 Ausnahmen


Ausgenommen nach § 2 lit. a und b dieser Verordnung sind öffentliche Veranstaltungen oder solche Veranstaltungen, die gem. § 20 des Kärntner Veranstaltungsgesetzes 1997 – K-VAG, LGBl. Nr. 95/1997, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 22/2008, nicht untersagt wurden.

 

 § 4 Strafbestimmungen


Übertretungen dieser Verordnung sind gemäß § 4 des Kärntner Landes-Sicherheitspolizeigesetzes idgF. von der Bezirksverwaltungsbehörde zu bestrafen.

 

 § 5 Inkrafttreten


Die Verordnung tritt nach Ablauf des Tages in Kraft, an dem die Kundmachung angeschlagen worden ist. Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Gemeinderates der Marktgemeinde Velden am Wörther See vom 23.06.2003, Zl. 2-523/6/03, außer Kraft.



Rasenmäherlärm: Bitte Rücksicht!

Das Umweltschutzamt weist darauf hin, dass laut Verordnung des Gemeinderates die Benützung von Rasenmähern mit Verbrennungsmotoren in Ortsgebieten, in der freien Landschaft in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten, in Siedlungen,

an Sonn- und Feiertagen überhaupt und an Werktagen in den Sommermonaten (15.06. bis 15.09.) in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr und von 21:00 bis 08:00 Uhr bzw. außerhalb der Sommermonate in der Zeit von 12:00 bis 13:00 Uhr und von 21:00 bis 08:00 Uhr verboten ist.

Bitte halten Sie diese Verordnung unbedingt ein - um den Nachbarn ein erholsames Dasein und unseren Gästen eine entspannenden Urlaub zu ermöglichen.

Bei Verstößen begehen Sie eine Verwaltungsübertretung!




In Velden befinden sich in der Nähe des Sicherheitszentrums zwei Wohnanlagen für barrierefreies Wohnen mit insgesamt 24 Wohneinheiten.

Informationen: Wohnungsreferat Gemeinde Velden (04274/2102-45).


Der Buchsbaumzünsler ist ein aus Ostasien stammender Kleinschmetterling, der in den letzten Jahren nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und groß Schäden an den Buchsbäumen verursacht. Befallene Büchse sollten in Restmüllsäcke verpackt und zum Hausmüll gegeben werden (Bitte Restmüllfahrer kontaktieren). Bitte nicht auf Kompostieranlagen bzw. zu Strauch- und Grünschnitt werfen, denn hier vermehrt sich der Buchsbaumzünsler.


Der Riesen-Bärenklau ist eine bis zu fünf Meter hohe Staude mit kräftigen, oft rot gesprenkelten, hohlen Stängeln, deren Durchmesser bis zu zehn Zentimeter betragen kann. Die Blüten sind weiß oder gelb-grün, die Früchte zehn bis 14 Millimeter lang und bis zu acht Millimeter breit mit borstig behaarten Randrippen. Die Pflanze kommt in Wäldern, Wiesen, im Uferbereich von Gewässern und im Ödland vor. Sie  hat eine gesundheitsschädigende Wirkung.


In der gesamten Pflanze sind photosensibilisierende Furanocumarine enthalten, die nach Hautkontakt bei anschließender Bestrahlung durch Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen. Beim empfindlichen Menschen genügt bereits ein einfacher Kontakt mit der Oberfläche der Blätter. Reaktionen können Rötungen, Hautentzündungen, Reizungen sowie eine blasenbildende Dermatitis sein. Diese können großflächig sein und Verbrennungen ersten bis zweiten Grades hervorrufen. Auch Fieber, Schweißausbrüche und Kreislaufschocks können Folgen des Kontakts mit der Pflanze sein. Unter Umständen können Reaktionen auch wenige Tage nach dem Kontakt durch auf die betroffene Haut einstrahlendes Sonnenlicht ausgelöst werden. An heißen Tagen werden zudem die Furanocumarine von der Pflanze an die unmittelbare Umgebung abgegeben und es kann bereits bei einem längeren Aufenthalt unmittelbar neben den Pflanzen zu den oben beschriebenen Symptomen und auch zu Atemnot kommen. Ausgasende Furanocumarine können auch eine akute Bronchitis verursachen. Bei Arbeiten mit dem Rasentrimmer oder bei Abhacken der Pflanze kann der Pflanzensaft auch durch die Kleidung hindurch Reaktionen hervorrufen.
Nach Kontakt mit der Pflanze sollte man die Sonne meiden und bei Hautreizungen  den Arzt aufsuchen.

Weitere Infos:  http://www.ages.at/themen/schaderreger/riesen-baerenklau/