Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Bericht aus dem Veldener Gemeinderat aus der Sitzung vom 30. Juni 2022

zur Übersicht

Das eigentliche Highlight bei der Sitzung des Veldener Gemeinderates fand erst nach dem Ende der Sitzung statt. „Die Sitzung ist geschlossen, aber wir gehen noch nicht heim. Wir treffen noch die Gemeinderäte aus Gemona zu einer gemeinsamen Bootsfahrt“ zeigte sich Bürgermeister Ferdinand Vouk erfreut. Zweieinhalb Jahre waren derartige Kontakte mit den Partnergemeinden Gemona und Bled coronabedingt nicht möglich. Groß war die Freude, dass es endlich wieder so weit war. Allerdings war die Freude dann doch ein wenig getrübt, weil die Vertreter von Bled sich allesamt in ihrer Heimat bei einer Veranstaltung infiziert haben und so ihre bereits getroffene Zusage zu kommen, kurzfristig wieder zurückziehen mussten.

Bevor es auf das Wasser ging, war allerdings noch eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Trotz großer Hitze im Sitzungssaal war die Sitzung durch Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt geprägt.

Einstimmig beschlossen wurde ein 1. Nachtragsvoranschlag. „Ziel bei der Erstellung war es, das budgetierte Ergebnis nicht zu verschlechtern und Mehrausgaben durch Budgetumschichtungen und bereits erhaltene Mehreinnahmen zu bedecken. Es ist zu 100 % gelungen. Danke für Eure Disziplin“ so Finanzreferentin Doris Schober Lesjak in ihren Erläuterungen. Zusätzliche Erträge von insgesamt ca. 400.000 Euro wurden zur Verwendung für die Bildungseinrichtungen (€ 60.000,--), Feuerwehren (€ 20.000,--), die Raumplanung (€ 30.000,--) und Infrastruktur (Straßen incl. Neubau (€ 270.000,--), sowie Digitalisierung (€ 20.000,--) vorgesehen. Beschlossen wurde auch eine moderate, jährliche Anpassung der Wassergebühren gleich bis ins Jahr 2029, um künftige Projekte wie Sanierungen, Netzverbesserungen usw. finanziell abzusichern. „Ich hab‘ es mir durchgerechnet. Die vorgeschlagene Erhöhung kostet für einen durchschnittlichen Haushalt mit 300 m³ Jahresverbrauch für die gesamten 7 Jahre insgesamt 75 Euro, also nicht einmal einen Euro pro Monat. Das muss uns eine gesicherte Wasserversorgung wert sein“ so Vizebgm. Helmut Steiner in seiner Wortmeldung. Trotzdem stimmten alle drei FPÖ-Gemeinderäte gegen die Erhöhung.

 

Beschlossen wurde auch ein Masterplan für die Entwicklung eines 2,5 ha großen Areals am Bahnweg. Hier sollen in enger Kooperation mit der gemeinnützigen Baugenossenschaft „Meine Heimat“ in den nächsten Jahren bis zu 120 neue leistbare Wohnungen und ein neuer Kindergarten entstehen.
Schließlich wurde noch die Lärmschutzverordnung an jene der Nachbargemeinden angepasst. „Die Mittagspause soll künftig wie in den Nachbargemeinden nur noch von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr gelten“, so der zuständige Referent Vizebgm. Markus Fantur. Die Änderung gilt ab sofort. 


Einstimmig beschlossen wurde ein 1. Nachtragsvoranschlag. „Ziel bei der Erstellung war es, das budgetierte Ergebnis nicht zu verschlechtern und Mehrausgaben durch Budgetumschichtungen und bereits erhaltene Mehreinnahmen zu bedecken. Es ist zu 100 % gelungen. Danke für Eure Disziplin“ so Finanzreferentin Doris Schober Lesjak in ihren Erläuterungen. Zusätzliche Erträge von insgesamt ca. 400.000 Euro wurden zur Verwendung für die Bildungseinrichtungen (€ 60.000,--), Feuerwehren (€ 20.000,--), die Raumplanung (€ 30.000,--) und Infrastruktur (Straßen incl. Neubau (€ 270.000,--), sowie Digitalisierung (€ 20.000,--) vorgesehen. Beschlossen wurde auch eine moderate, jährliche Anpassung der Wassergebühren gleich bis ins Jahr 2029, um künftige Projekte wie Sanierungen, Netzverbesserungen usw. finanziell abzusichern. „Ich hab‘ es mir durchgerechnet. Die vorgeschlagene Erhöhung kostet für einen durchschnittlichen Haushalt mit 300 m³ Jahresverbrauch für die gesamten 7 Jahre insgesamt 75 Euro, also nicht einmal einen Euro pro Monat. Das muss uns eine gesicherte Wasserversorgung wert sein“ so Vizebgm. Helmut Steiner in seiner Wortmeldung. Trotzdem stimmten alle drei FPÖ-Gemeinderäte gegen die Erhöhung.


Beschlossen wurde auch ein Masterplan für die Entwicklung eines 2,5 ha großen Areals am Bahnweg. Hier sollen in enger Kooperation mit der gemeinnützigen Baugenossenschaft „Meine Heimat“ in den nächsten Jahren bis zu 120 neue leistbare Wohnungen und ein neuer Kindergarten entstehen.
Schließlich wurde noch die Lärmschutzverordnung an jene der Nachbargemeinden angepasst. „Die Mittagspause soll künftig wie in den Nachbargemeinden nur noch von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr gelten“, so der zuständige Referent Vizebgm. Markus Fantur. Die Änderung gilt ab sofort. 

 

Foto:"KK/Sobe"